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Drei Wege, Tracker zu steuern und zu überwachen

Wer eine Tracker-Anlage plant oder betreibt, hat im Kern drei Möglichkeiten. Keine ist für jede Anlage die richtige. Die Kriterien unten helfen bei der Entscheidung.

KriteriumSteuerung des TrackerherstellersUnabhängige SteuerungReine Monitoring-Plattform
Was es istSteuerung und Software, die der Hersteller mit seinen Trackern liefertSteuerung und Software eines Anbieters, der keine eigenen Tracker bautSoftware, die Daten der Anlage sammelt und auswertet
Steuert die TrackerJaJaIn der Regel nein
Bindung an eine TrackermarkeHoch – für die eigenen Tracker gebautGering – muss zur Mechanik passenKeine – liest Daten vorhandener Geräte
Nachrüstung bestehender AnlagenUpgrades für die eigene FlotteAustausch der Steuerung als ProjektJa, wenn Daten auslesbar sind
Schutzstellungen im FeldJaJaNein – das bleibt Sache der vorhandenen Steuerung
Wenn der Lieferant ausfälltSteuerung und Mechanik vom selben Lieferanten betroffenMechanik und Steuerung sind getrennte RisikenMonitoring betroffen, Steuerung nicht
Beispiele (öffentliche Angaben)Nextpower NX Navigator und TrueCapture, Array SmarTrack, Soltec TeamTrack, PVH DBOXSuntrack (Kinematics), Gantner Track.Bloxx, Ingdemurtas, Feldmeldermeteocontrol mit Trackermodus, Bazefield mit Tracker-Erweiterung, FTC Solar SUNOPS

Wann welcher Weg passt

  • Steuerung des Herstellers: wenn Sie neue Tracker eines Herstellers mit eigener Steuerung kaufen und eine Lösung aus einer Hand wollen.
  • Unabhängige Steuerung: wenn ein Hersteller keine eigene Steuerung hat, die vorhandene nicht mehr betreut wird oder Sie Mechanik und Steuerung getrennt beschaffen wollen.
  • Reine Monitoring-Plattform: wenn die Steuerung gut läuft und Sie vor allem Daten über viele Anlagen hinweg auswerten wollen.

Wo Feldmelder steht

Feldmelder ist eine unabhängige Steuerung mit eigenem Portal. Was die Steuerung im Feld tut, steht unten; jede Funktion ist automatisiert getestet.

  • Die Box berechnet den Sonnenstand und richtet die Tracker aus; mit Backtracking legt sie die Reihen bei tiefer Sonne flacher, damit keine Reihe die nächste verschattet.
  • Die Box arbeitet ohne Cloud – sie entscheidet im Feld über Schutzstellungen und puffert ihre Daten bis zu 72 Stunden.
  • Windstellung aus dem Windsensor im Feld; solange sie aktiv ist, lehnt die Box den Befehl „Automatik“ ab.
  • Bei einer amtlichen Hagel- oder Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Standort fährt die Box die Tracker in die Schutzstellung (abgeschaltet, bis sie eingerichtet ist).
  • Bei einer DWD-Warnung vor Schnee oder Glätte fahren die Tracker in die Schneestellung, damit der Schnee abrutscht.
  • Das Portal meldet Abweichungen vom Sollwinkel, ausgefallene Tracker, Motor- und Gleichlauffehler, Windsensorfehler und unbestätigte Befehle.
  • REST-API mit Tokens und Berechtigungen (nur lesen oder Alarme bestätigen) und CSV-Export der Messwerte.

So arbeiten wir: Jede Funktion von Box, Steuereinheit (TCU) und Portal ist automatisiert getestet. Feldinstallationen beginnen mit einem Pilotprojekt und vorher vereinbarten Abnahmekriterien. Die Live-Demo zeigt eine Beispielanlage mit Beispieldaten.

Genannte Produkt- und Firmennamen sind Marken ihrer jeweiligen Inhaber. Feldmelder steht mit keinem dieser Unternehmen in Verbindung. Angaben zu anderen Anbietern stammen aus deren öffentlichen Seiten (Stand 1. November 2026, Quellen in unserer Marktrecherche).