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Agri-PV mit nachgeführten Modulen

Auf einer Agri-PV-Fläche teilen sich Strom und Landwirtschaft den Platz. Die Tracker müssen dann nicht nur der Sonne folgen, sondern auch Maschinen, Kulturen und Arbeitszeiten Raum lassen – sonst kann die Bewirtschaftung nicht wie geplant laufen.

Was Agri-PV von einer Trackersteuerung verlangt

  • Stellungen, die Durchfahrt und Arbeit unter den Modulen erlauben
  • Verlässliche Schutzstellungen, weil Menschen und Maschinen auf der Fläche sind
  • Transparenz für Landwirte, die die Fläche bewirtschaften
  • Nachweise für die Planung nach DIN SPEC 91434

Was Feldmelder dabei tut

  • Der Wartungsmodus hält die Reihen für die gewählte Dauer an ihrer Stelle an – etwa für Arbeiten im Feld – und kehrt danach in die Automatik zurück.
  • Die Box berechnet den Sonnenstand und richtet die Tracker aus; mit Backtracking legt sie die Reihen bei tiefer Sonne flacher, damit keine Reihe die nächste verschattet.
  • Windstellung aus dem Windsensor im Feld; solange sie aktiv ist, lehnt die Box den Befehl „Automatik“ ab.
  • Bei einer amtlichen Hagel- oder Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes für den Standort fährt die Box die Tracker in die Schutzstellung (abgeschaltet, bis sie eingerichtet ist).
  • Bei einer DWD-Warnung vor Schnee oder Glätte fahren die Tracker in die Schneestellung, damit der Schnee abrutscht.
  • Nur-Lese-Zugänge und Freigabelinks für eine einzelne Anlage – etwa für Eigentümer, Landwirte oder Gutachter.
  • Befehle aus dem Portal (Schutzstellung, Automatik, Wartung) sind signiert und nur zwei Minuten gültig; gefälschte Befehle weist die Box ab.

Wie das im Alltag aussehen kann

Vor dem Mähen oder Ernten setzt der Betriebsführer die Anlage in den Wartungsmodus; die Reihen bleiben stehen, bis die Zeit abläuft. Der Landwirt sieht über einen Freigabelink den Zustand der Anlage, ohne etwas verstellen zu können.

Abgrenzung

  • Feste Bewirtschaftungsstellungen (z. B. senkrecht für die Durchfahrt) sind nicht eingebaut – sie wären Teil eines Agri-PV-Projekts.
  • Keine Steuerung nach Lichtbedarf einzelner Kulturen.
  • Wir sagen nichts über die Eignung einer Fläche nach DIN SPEC 91434; das ist Sache der Planung.

So arbeiten wir: Jede Funktion von Box, Steuereinheit (TCU) und Portal ist automatisiert getestet. Feldinstallationen beginnen mit einem Pilotprojekt und vorher vereinbarten Abnahmekriterien. Die Live-Demo zeigt eine Beispielanlage mit Beispieldaten.